Architektur im Barock und die bekanntesten Orte an der Oberschwäbischen Barockstraße

 

Übersichtskarte der vier Routen

 

es gibt die Hauptroute ,Westroute ,Südroute und eine Ostroute. Da die Westroute zum Großenteil auch in unserer Nachbarschaft ist werde ich die Haupt und Westroute überwiegend bearbeiten .Versuchen werde ich der Straße zu folgen mit den Ortschaften was nicht immer glücken wird da ich auch Abstecher in nahe gelegene Orte machen werde, ich glaube aber das ist so besser, als wen ich die Orte nach dem Alphabet ordne 

 

 

 

Ulm  

durch sein gotisches Münster berühmt, das Ulmer Münster es war der letzte große  Kirchenbau in Oberschwaben (1714 - 81 ) 

 

 

 

Ulm hat in der Vorstadt Wiblingen  auch Barockes zu bieten , den letzten großen Kirchen- und Klosterbau in Oberschwaben. Ein prächtiger Bibliotheksaal bildet das Herzstück des Klosters Wiblingen . Die kostbaren Schriften wurden umrahmt von einer barocken Fülle von Bildern und Skulpturen . Das barocke Gesamtkonzept, das ab 1714 verwirklicht wurde prägt die Anlage bis heute. Die besten Handwerker dieser Zeit schmückten die Innenräume. 1805 wurde das Kloster aufgehoben. Heute beherbergen die Klostermauern Institute der Ulmer Universität und ein Altenheim

. 

Oberelchingen liegt zwar nicht direkt an der Straße ist aber auf jedenfall erwähnenswert
Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul
Spätbarocker (Baubeginn 1777) herrlich gelegene Kirche südlich von Ulm. Sehenswert sind  vor allem die Fresken von Januarius Zick. 

        

Gutenzell

Die dreischiffige Pfeiler-Basilika des ehemaligen Zisterzienserklosters wurde in der Barockzeit von Dominikus Zimmermann (seine Tochter war hier Äbtissin) sehr charmant umgestaltet.

Biberach  

Die Stadtpfarrkirche St. Martin (nur eine von vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt) ist zwar gotisch, aber im Inneren sehr stilvoll barockisiert.

Ochsenhausen

Die einstige Benediktiner-Abtei ist ein gewaltiger Bau, und die reich ausgestattete barock umgestaltete Kirche ein Schmuckstück.

 

die  Orgel von Joseph Gabler      Allegorie "Der Gesichtssinn", Stuckdetail 

 

Rot an der Rot 

Dreimal Barockes > im benachbarten Haslach die barocke Pfarrkirche St. Petrus, im Haslachtal  die hochbarocke Hallenkirche, und in Rot selbst, am Kloster, barocke Details.

 

        

Bad Wurzach 

Ein prächtiges barockes  Treppenhaus im einstigen Schloss.

          

 

Wolfegg  

Die Pfarrkirche St. Katharina ist zweifellos mit eine der prächtigsten Barockkirchen Oberschwabens. Sie wurde von 1733 bis 1736 anstelle einer kleineren Säulenbasilika als repräsentativer Sakralbau des damaligen Wolfegger Chorherrenstifts erbaut. Der hohe, über einem Grundriss von 21 x 42 Metern errichtete Kirchenbau ist ein reifes Werk des Füssener Baumeisters Johann Georg Fischer (1673-1747).

 

 

Kißlegg  

Die Kirche St. Gallus und Ulrich wurde barock aufs Schönste umgestaltet. Besonders sehenswert: die aus Silber getriebenen Apostelfiguren.

Isny

Nicht barock, aber feinstes Rokoko: in der einstigen Klosterkirche St. Georg.

Wangen

In der wunderhübschen Alten Reichsstadt: das Rathaus mit seiner barocken Fassade, in prächtigem Barock Die Spitalskirche in der Unterstadt, barocksisiert  die Stadtpfarrkirche St. Martin. Barock auch die Pfarrkirche im benachbarten  Argenbühl-Eglofs.

 

Tettnang  

Mächtig thront hier das barocke neue Montfortschloss, opulent ist sein Bacchussaal.

Langenargen  

Hier steht eine stattliche, sehr schön ausgemalte barocke Kirche.

 

Friedrichshafen

Die barocke Schloßkirche ist ein Werk von Christian Thumb. man hat sie sorgsam renoviert.

         

    

Ravensburg Viel Schönes, Reiches, Eindruckvolles Altes steht hier. Aber Barockes finden Sie in der Nachbarschaft: die Kirche des einst sehr mächtigen Klosters Weissenau.

Die barocke Klosterkirche St. Peter und Paul gehörte zur ehemaligen Prämonstratenserabtei Weissenau , die nach Weingarten einst das mächtigste und kulturell bedeutendste Reichskloster im südlichen Oberschwaben war. Von dieser Vergangenheit zeugt die beeindruckende Innenausstattung der Klosterkirche: der 1631 geschaffene Hochaltar, das Chorgestühl von1635 und vor allem die berühmte Heiligblut-Reliquie.

      

Weingarten

Hier, auf dem Martinsberg, steht Deutschlands größte barocke Basilika. Der Innenraum ist über hundert Meter lang, der Kuppelraum 66 Meter hoch.

    

Bad Waldsee  

Zu dem 1181 gegründeten Stift gehört die barocke Pfarrkirche St. Peter. Gleich südlich von Bad Waldsee

in Bergatreute, steht die barocke Pfarrkirche St. Philippus und Jakobus. Zu deren Gnadenbild  "Maria vom Blut"  gibt es seit 300 Jahren regelmäßig Wallfahrten.

Aulendorf

Sowohl im Schloss als auch in der Stadtpfarrkirche findet man mehrere Baustile vereint darunter auch viel Barockes.

Altshausen 

über die Grenzen hinaus bekannt ist Altshausen wegen seines ehem. Deutsch-Orden-Schlosses, einer barocken Schlossanlage des Baumeisters Johann Caspar Bagnato  aus dem 18. Jahrhundert. Seit April 2003 bietet Altshausen mit dem" heiligen Grab" aus dem Jahre 1783 eine weitere besondere Sehenswürdigkeit aus der Barockzeit. Es ist in seiner Art und Größe einmalig und gilt als eines der letzten Heiligen Gräber Süddeutschlands      

 

Ostrach  - Westroute

Benediktinerinnenkloster Habstal Barockkirche kunstvoll ausgestattet von Mathäus Zehenter und Bernhard Gottfried Götz sowie der einzigartige Stuck von Hans Jörg Grießer

Pfullendorf  -Westroute

Sehr imposant ist die Stadtkirche St. Jakobus mit Ihrer barocken Ausstattung

wer schon in Pfullendorf oder in der Nähe ist hat es nicht weit bis nach Birnau

1222 wurde eine erste Wallfahrtskapelle westlich von der heutigen Kirche urkundlich erwähnt. Die zuständigen Zisterzienser der Abtei Salem entschlossen sich auch aufgrund der stetig wachsenden Zahl der Wallfahrer zu einem Neubau auf klostereigenem Gebiet. 1746 wurde der Vorarlberger Baumeister Peter Thumb von Abt Stephan  Enroth  damit beauftragt.
1747 war Grundsteinlegung und bereits 1750 die Weihe der neuen Kirche .

            

Bad Schussenried  

Die mittelalterliche einstige Klosterkirche St. Magnus wurde barockisiert, der Bibliotheksaal im ehemaligen Kloster ist ein Prachtstück des Rokoko-Stils.

Steinhausen

Im Jahr 1282 stand in Steinhausen eine Kapelle "Unserer Lieben Frau". Im 15. Jh. dürfte die Wallfahrt begonnen haben. Das Gnadenbild war um 1410-1420 geschnitzt worden. Das barocke Kleinod" wird "die schönste Dorfkirche der Welt"  (Wallfahrtskirche) genannt. Diese Kirche (geweiht 1733) wurde von den Brüdern Zimmermann erbaut und ausgeschmückt.

        Bad Buchau

Die Stiftskirche zeigt eine sehr eigenwillige, aber wundersam geglückte Komposition aus französischem Klassizismus und oberschwäbischem Rokoko.

Riedlingen  

Die Weilerkapelle - eine Wallfahrtskapelle  zeigt sehr schöne barocke Ausstattung.

 

Zwiefalten  

Mittelpunkt des alten Kloster und Wallfahrtsortes ist das Barockmünster " unserer lieben Frau" eines der bedeutendsten Bauwerke des Spätbarocks/Rokoko mit deutscher Prägung es wurde von dem Baumeister Johann Michael Fischer (1739-65) aus München erbaut

Obermarchtal 

Klosterkirche St. Peter und Paul . Bereits 776 stand an dem Platz der heutigen Anlage ein kleines benediktinisches Kloster  St. Peter. Die bestehende Kirche wurde in der Zeit von 1686 bis 1692 gebaut und 1701 geweiht. Hoch über der Donau gelegen ist die Klosteranlage heute eine Lehrerakademie. Die einstige Prämonstratenser -Kirche ist ein Musterstück des Frühbarock .Stilvoll ausgestattet, aber ohne Überschwang.

 

Munderkingen , in der Nachbarschaft, bietet einen barocken Pfarrhof.

Ehingen 

Hier ist einiges an Barock zu sehen :Am Ritterhaus der Schwäbischen Ritterschaft und dem Ständehaus am Marktplatz, dann die Stadtpfarrkirche St. Blasius, die Liebfrauenkirche und, vor allem, die Konvikstkirche. Außerdem gibt es in Ehingen das spätbarocke Ständehaus, und das hochbarocke Ritterhaus

Blaubeuren 

Nichts Barockes, aber eine sehr beeindruckende spätgotische Klosterkirche, mit herrlichem Flügelaltar und Chorgestühl

Ottobeuren 

Die Benediktinerabtei (764 gegründet) steht inmitten des Ortes Ottobeuren. Grundsteinlegung für die heutige Kirche war 1737; Weihe 1766. Es handelt sich um ein spätbarockes Bauwerk von Johann Michael Fischer.
Besonders sehenswert sind neben dem Kirchenraum selbst das Chorgestühl (Die Reliefs stammen von Johann Josef Christian), die Fresken (Johann Jakob Zeiller und sein Vetter Franz Anton Zeiller ) und der Stuck (u. a. auch von Johann Michael Feuchtmayer