im Vordergrund ist Zussdorf und auf der anderen Seite des Tales im Hintergrund ist Esenhausen zu sehen

Zußdorf

Die Gründungszeit und die Namensherkunft sind umstritten und nicht genau bekannt. Fest steht jedoch dass zwischen 200 bis 300 v. Chr. zwei römische Heerstraßen  durch das Gebiet zogen und in unmittelbarer Nachbarschaft der heutigen Kirche ein römischer Wachturm stand und noch 1836  Überreste einer ehemaligen Burg Zußdorf vorhanden war. Die Burg wurde erstmals  1192 erwähnt  auf der Anhöhe Kirchbühl (etwa 500 m nördlich) machte sich eine römische Siedlung breit die später von den Alemannen in Besitz genommen wurde. Leider sind die Funde die 1887 /80 gemacht wurden beim Fliegerangriff  im April 1944  mit dem Museum in Friedrichshafen zerstört worden

Zußdorf war schon früh durch einen Ortsadel vertreten . Zwischen 1137 und 1262  finden sich in den Urkunden die Namen mehrerer Ritter :Heinrich von Zustorf , Wezila von Zustorf und Konrad von Zustorf. ein Melchior von Hornstein verkaufte im Jahr 1300 Burg und Dorf mit allen rechten an Conrad Gremlich von Pfullendorf. Von 1935 an übernahm ein Ritter Herrmann die Burg und wurde ab 1361 von Österreich belehnt. Im Jahre 1443 verkaufte ein Hans Gremlich Zußdorf für 9000 Gulden an die freie Reichstadt Ravensburg

Die Pfarrkirche ist den beiden Aposteln St. Simon und Judas Thaddäus geweiht. In einem Zehntbuch wird der Ort im Jahre 1177 erstmals als Pfarrei erwähnt. Romanischen Ursprungs ist die Friedhofskapelle zu Ehren der 14 Nothelfer .

1977 beging Zußdorf die 800 Jahrfeier.

 

im Hintergrund ist das Kinderheim St. Johann zu sehen

Heute ist auf dem oben erwähnten Kirchbühl das Kinderheim St. Johann. Eine Einrichtung für mehrfach behinderte Kinder und wurde geleitet von den Schwestern aus dem Kloster Brandenburg-Iller. Das Kinderheim St. Johann Zußdorf und die Einrichtung St Konrad in Haslach (Erwachsene ) fusionieren. Ab dem 1. Januar 2006 firmieren sie unter St Jacobus Behindertenhilfe  gGmbH  .Anlass ist die Änderung der Trägerschaft.

 Romanischen Ursprungs ist die Friedhofskapelle zu Ehren der 14 Nothelfer .

Zußdorf ist der größte der 3  Ortsteilen die in Wilhelmsdorf eingemeindet sind. Zu Zußdorf gehören auch die Teilorte Höhreute  und Latten . Daraus ergibt sich auch das wo mehr Menschen zusammen leben auch ein sehr reges und vielseitiges Vereinsleben stattfinden kann und das ist in Zußdorf sehr groß geschrieben.

Besonders schön finde ich das es einen Trachtenverein gibt 

 "Trachten- und Volkstanzgruppe Zockerland e.V."             

Ja und was  wäre Zußdorf ohne seine "Narrenzunft " Zockler oha "

 

Für Zußdorf gab es 2004 eine kleine Sensation als die Störche sich ein auch hier ein Nest bauten, den in Wilhelmsdorf Ort sind Sie schon länger beheimatet

nun sind sie doch immer wieder da diese Bilder wurden am Vatertag 2009 aufgenommen

     

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