<

 
 
die Himbeere Beschreibung , Legende und Mythologie
 
 
Himbeeren werden der „König“ aller Beeren genannt. Verglichen mit der Erdbeere sind sie stärker im Aroma, fetter in der Farbe und viel schwieriger, wegen seiner stacheligen Dornen auszuwählen. 

Der Himbeerstrauch wird bis zu 2 Meter groß, die Ruten sind mit feinen Stacheln besetzt. An den Trieben, die die Pflanze ausbildet, sitzen wechselständig drei-, fünf- und siebenzählige gezähnte und gefiederte Blätter.

Zwischen Mai und August bildet die Pflanze von den einzelnen Trieben abgehend rispenförmige Blütenstände mit weißen Blüten aus. Jede Blüte hat jeweils fünf Kelch- und Kronblätter und über zwanzig Staub- und Fruchtblätter. Der Boden der Blüte ist dabei stark vorgewölbt.

Die roten, bei Zuchtformen auch gelben oder schwarzen, weichen Früchte sind, anders als der Name der Pflanze suggeriert, botanisch gesehen keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte, die sich aus den einzelnen Fruchtblättern bilden. Anders als bei der Brombeere ist die Frucht nur lose an den Blütenboden gebunden und kann leicht abgezogen werden. Je nach Sorte können Himbeeren von Juni an bis zu den ersten Frösten im Spätherbst geerntet werden.

Quelle : Wikipedia

 Himbeeren gehören botanisch zu den Rosengewächsen. Das Rosengewächs sprießt aus lockeren , feuchten und etwas steinigen Böden die im Halbschatten liegen. Staunässe verträgt die Himbeere aber nicht Himbeeren mögen keine nassen Füße und keinen Lahm an den Schuhen. Man kann das Obst im Herbst als auch im Frühjahr nach dem letzten Frost pflanzen. Doch darf man die Pflanzen nicht zu tief eingraben den sie sind Flachwurzler und wollen den Himmel sehen und die Glocken läuten hören.

Züchter versuchen seitdem ständig neue Sorten zu entwickeln, die immer mehr Früchte tragen und widerstandsfähig gegen mögliche Krankheiten sind. Je nach Region haben die Beeren ihren eigenen Namen - sie heißen Himmelbeere, Honigbeere oder Hübele.

Heute finden wir die Himbeeren in vielen Gärten es gibt außer der roten Himbeere auch noch eine gelbe Sorte und seit dem 19. Jahrhundert sogar noch eine schwarze Züchtung.

Aber ganz ehrlich die Himbeeren die im Wald wild gewachsen sind haben zwar keine so großen Früchte dafür aber ein unvergleichliches Aroma da kommt keine Züchtung nach.

Die Himbeere  ist seit dem Jahre 1601 (urkundlich nach Clusius) bekannt. Samen von Wildhimbeeren fanden Archäologen bereits in den Pfahlbausiedlungen der Steinzeit. Gezielt angebaut wurden die Beere aber wohl erst in  mittelalterlichen Klöstern.

Sie wächst bis heute wild im Norden Amerikas, Asiens und Europas.

Der Artname idaeus stammt aus der Römerzeit. Der römische Schriftsteller Plinius erwähnte 23 n. Chr. in seiner Naturgeschichte die Himbeere und notierte, sie stamme vom Berg Ida. Welchen er genau meinte, ist nicht bekannt, da es sowohl in der Türkei als auf Kreta einen Berg dieses Namens gibt. Annähernd 1900 Jahre später dichtete der französische Arzt und Begründer der Phytotherapie Henri Leclerc (1870-1955) die Namensherkunft um. In seinem Werk „Les fruits de France“ erklärte er, die Nymphe Ida hätte Pate gestanden für den Artnamen idaeus, und ersann dazu die folgende Legende:

 

 Ida, die Tochter des kretischen Königs Melissos, fand den damals noch jungen Göttervater Jupiter schreiend in den Bergen. Sie wollte das weinende Kind beruhigen und pflückte ihm dazu eine Himbeere. Als sie sich über den Himbeerstrauch neigte, blieb sie mit der Brust an einem Dorn ( In einer anderen Beschreibung war es der Daumen ) hängen. Ihr Blut tropfte auf die damals noch weißen Beeren und färbte sie für immer rot.

ein modernes Märchen erzählt

von einem außergewöhnlichen Himbeer-Liebhaber: In der Legende „Der Himbeerfuchs“ von Henning Buchhagen entdeckt ein junger Fuchs namens Ferdinand, dem Fleisch gar nicht zusagt, seine Vorliebe für Himbeeren. Damals waren die Füchse grau wie Mäuse. Doch je mehr Himbeeren der kleine Ferdinand aß, umso roter wurde sein Fell. Seitdem sind die Füchse rot und mögen Früchte.

In Deutschland sagen die Bauern:

Ein verhextes Pferd sollte sich bändigen lassen, wenn man ihm einen Zweig der wilden Himbeere um den Leib bindet.

Oder

Wie die Himbeeren reifen, so reife auch das Korn.