Ringelblumen


Die Ringelblume ist ein einjähriges Korbblütengewächs

sie stammt aus Südeuropa und wird in freier Natur immer seltener gesehen. Doch in Gärten wird die Pflanze gern angebaut und erfreut mit ihren leuchtenden Blüten die Augen des Betrachters. Frei wächst die Ringelblume auf Wiesen und Feldern, zwischen verfallenen Mauern und auf Schotterböden.

Mit einer etwa 20 cm langen Pfahlwurzel. Die 30 bis 80 cm hohe Pflanze bildet an dem aufrechten, teilweise verzweigten Stängel ab Juni Blütenkörbchen, die je nach Sorte mehr oder weniger gefüllt sein können und farblich zwischen hellgelben und kräftigen Orangetönen variieren.

Ringelblumen symbolisieren Anmut und Schönheit sowie treue Liebe. Bei vielen Völkern steht die Ringelblume als Friedhofsblume in hohem Ansehen; sie ist ein Symbol für die Unvergänglichkeit, weil sie den ganzen Sommer und Herbst über blüht und bisweilen kann man noch Weihnachten die goldgelben Blütenköpfe sehen.

Der deutsche Name „Ringelblume“ ist auf die ringförmigen Früchte der Pflanze zurückzuführen. Der Ursprung des wissenschaftlichen Gattungsnamens „Calendula“ ist nicht eindeutig geklärt. Am verbreitesten ist die Annahme, dass er sich vom lateinischen „Calendae“ - dem Monatsersten – ableitet, weil die Ringelblume an vielen Monatsanfängen blüht. Es wird aber auch die im Mittelalter übliche Umgestaltung eines älteren Pflanzennamens in Betracht gezogen bzw. ein Bezug zu dem indogemanischen Wort „ghldha“, was „gelb“ oder „Gold“ bedeutet, gesehen.

Die Ringelblume ist für den Hobbygärtner leicht zu kultivieren. Im April ausgesät, blüht sie vom Juni an bis zu den ersten stärkeren Frösten. Sie dient zur Abwehr von Fadenwürmern, indem man Gemüsebeete, Kartoffel- oder Erdbeerpflanzungen mit Ringelblumen umrandet. Als sogenannter „Gründünger“ sorgt sie für eine Bodenverbesserung, da sie durch ihre Pfahlwurzeln die Erde tief lockert, die Restnährstoffe aus dem Boden bindet und damit vor Auswaschung bewahrt. Abgeschnitten, zerkleinert und leicht angetrocknet, kann die Pflanze dann oberflächlich in den Boden eingearbeitet werden.

Teile von diesem Artikel  und noch andere Abschnitte auf den Seiten Ringelblumen und Ihre Heilwirkung  habe ich aus der Presse Mitteilung von der NHV Theophrastus – ein gemeinnütziger Verein, dessen Hauptanliegen die Förderung traditioneller Naturheilkunde ist - Sie hat durch eine Jury die Ringelblume (Calendula officinalis) zur Heilpflanze des Jahres 2009 gekürt.

 Aus neun von Therapeuten vorgeschlagenen Heilpflanzen ging sie als Siegerin hervor. Unterschiedlichste Gründe führten zu der einstimmigen Wahl: Zum einen sind Ihre medizinischen Wirkungen gut erforscht und wissenschaftlich bestätigt. Zum anderen besticht diese Pflanze durch ihre sonnige Ausstrahlung und Lebenskraft. „Als Sportler schätze ich die heilende Wirkung der Ringelblume besonders bei Prellungen, Quetschungen und Verstauchungen“, begründete ein Jury-Mitglied seine persönliche Entscheidung.

http://www.nhv-theophrastus.de/artikel/000007/l1892743214/index.html