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die Schafgarbe in der Küche

Schafgarbe ist sehr aromatisch. Die jungen Blätter sollen möglichst geerntet werden, bevor sich der Blütenstengel entwickelt. Dann sind sie noch sehr zart und schmackhaft. Später sind die Blätter härter und haben mehr Bitterstoffe. Roh verwenden kann man nur die ganz jungen, zarten Blätter (auf häufiger gemähten Wiesen findet man sie oft bis in den Herbst). Die älteren Blätter müssen klein geschnitten und gegart (gekocht, blanchiert, gedämpft, gebraten) werden.

Verwendet werden könne junge Schafgarbenblätter roh in Salate und Dips lassen sich mit ihnen verfeinern , für Kräuterbutter, Kräuterquark, in Frischkäse, für Käsegerichte, in Panaden. Kurz vor dem Servieren beigefügt in Suppen, Saucen, zu Gemüse, zu Kartoffelgerichte. Gegart als Wildgemüse.

In Rührei

(Junge Schafgarben grob schneiden, in kaltem Wasser zum Kochen bringen und 15 Minuten auf kleinem Feuer köcheln lassen. Schafgarbe herausnehmen, in Butter etwas anbraten. Eier, Milch, Salz und Pfeffer verquirlen und auf die Schafgarben gießen. Unter Rühren stocken lassen).

Schon mehr entwickelte Blätter können fein gehackt als Gewürz verwendet werden oder eventuell gekocht oder gebraten in kleinen Mengen zu Gemüse oder Kartoffelgerichten. Das getrocknete Kraut mit Salz im Mörser zerkleinert ergibt ein Kräutersalz, das gut würzt und außerdem fette Speisen besser verdauen helfen soll.

Einige Blüten in Wasser (einige Stunden an der Sonne ziehen lassen) als Getränk.

die Schafgarbe wird auch Industriell zu Magenbittern und Kräuterlikören verarbeitet.