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Der Klee

   Die Kleeblätter sollen Glückbringen in der Liebe wie auch im Spiel

Wer so ein Dreiblatt bei sich trägt, hat die Gabe ,Hexen, Zauberer und gute Feen zu erkennen

Wie die Volksheilkunde noch heute unterschieden die Kelten den Klee vor allem nach seinen Blütenfarben.

Der blühende Klee, insbesondere der weisse, galt als die Fussstapfen der Göttin, der jugendlichen Keridwen oder der schönen Olwe,deren Namen «weisse Spur» bedeutet und die einst eine Sonnengöttin gewesen zu sein scheint. Der Klee war für die Kelten ein Glückssymbol wie das Schwein. Wenn einem der grüne Klee im Traum erscheint, dann bedeutet das – so die Briten – glück-liche  Ehe und Wohlstand. Die Redewendung «to live in clover» (im Klee leben)lässt sich etwa übersetzen als «wie Gott in Frankreich leben», also in Luxus und Reichtum. Sogar die Elfen wissen, wie gut der Klee ist: Nach französischem Volksglauben holen sie sich am Vorabend der Maifesttage die Samen des Klees. Wie das dreiblättrige Bel-Blatt bei den Hindus, so symbolisierte der dreiblättrige Klee bei den Kelten die höchsten Mysterien: die Gottheiten, die immer dreigestaltig erscheinen, die Gesellschaft die sich in einfaches Volk, Helden und Druiden gliederte, oder auch der Druidenstand selbst, der sich in Philosophen (Druiden als solche), Barden (Sänger) und Vaten (Schamanen) aufteilte. Die Gallier schätzten den Klee als Heilmittel, da er «das Ungemach aus dem Kopfe der Weiber treibe», so der römisch-galli-sche Gelehrte Marcellus Empiricus. Auch als ein Mittel bei Augenleiden scheinen die Kelten den Klee benutzt zu haben, aber genauere Angaben sind mir nicht bekannt

Wegen der Dreizähligkeit seiner Blätter war der Klee schon in vorchristlicher Zeit eine Symbolpflanze.

Der irische Nationalheilige St. Patrick(385 – 461 n. Chr.) hat – so erzählt die Legende ,den Heiden auf der Insel die heilige Dreifaltigkeit an einem Kleeblatt (Weissklee, Trifolium repens) verdeutlicht: 3 Blättchen entwachsen einem gemeinsamen Stiel. Das Kleeblatt wurde in die Irische Flagge aufgenommen. Auch in Fenstern gotischer Kirchen findet man das dreizählige Kleeblatt. Das Kleekreuz, ein Kreuz, dessen vier Enden wie Kleeblätter geformt sind, findet man bis weilen noch auf Grabsteinen. Besondere Beachtung fand stets ein vier-zähliges Blatt des Wiesenklees – eine sehr seltene Erscheinung. Auch heute noch istan Silvester der Viererklee Symbol für Glück und Gesundheit im neuen Jahr. Bei dem im Gartenhandel um die Zeit des Jahreswechsels angebotenen Klee handelt es sich allerdings um eine vierzählige Zuchtform des Sauerklees (Oxalis), der mit Trifolium nicht verwandt ist. Nach den Ergebnissen einer Langzeitstudie des Instituts für Demoskopie Allensbach glaubten im Jahr 2000 43% der über 16-jährigen, dass ein vierblättriges Kleeblatt Gutes bedeutet, während dies 1990erst 38% und 1973 gar nur 26% angaben. Ein Reisender, so hieß es früher, dem vorBeginn der Reise und ohne sein Wissen vierblättriger Klee in die Kleider genäht worden ist, wird Erfolg haben und glücklich sein

 

.Leider habe ich keine Ahnung wer den untenstehende Abschnitt geschrieben hat ich gebe Ihn so weiter wie ich Ihn gefunden habe möchte Ihn dir nicht vorenthalten

Der Aberglaube über die Kleeblätter ist weit verbreitet, dafür hat das Kleine Volk (Zwerge, Kobolde und Gnome) gesorgt. Sieben Weizenkörner auf ein vierblättriges Kleeblatt gelegt, ermöglichen es einem, Feen und Elfen zu sehen. Kleeblätter in den linken Schuh gelegt und dann vergessen, halten jede negative Energie fern. Über der rechten Brust getragen, bringen Kleeblätter Erfolg in allen Unternehmungen. Die Anwendung des Klees ist generell von der Anzahl seiner Blätter abhängig. 2–blättriger Klee weist auf das nahende Treffen mit einem neuen Liebhaber hin. 3–blättriger Klee sollte als Schutzamulett getragen werden. 4–blättriger Klee, wenn er am Körper getragen wird, verhindert, dass man zum Militärdienst eingezogen wird. Außerdem schützt er gegen Wahnsinn, stärkt die psychischen Kräfte, ermöglicht es dem Träger, die Gegenwart von Geistern und Wesenheiten wahrzunehmen. Wenn zwei Menschen ein 4–blättriges Kleeblatt zusammen essen, so werden sie sich ineinander verlieben (Simone Neblich–Spang). Aber der Klee wirkt auch gegen Zauber, die das Kleine Volk gegen einen ausgesprochen hat. Schon im Aberglauben zu Thurneyssers Zeiten, im 16. Jahrhundert, gab es Vorschriften, nach denen das glückbringende oder zu zauberischen Zwecken dienende vierblättrige Kleeblatt gepflückt werden musste. Oft heißt es ausdrücklich, dass das Blatt ungesucht gefunden werden muss. Ganz sicher wurde die Sache mit dem Glück, wenn über dem vierblättrigen Kleeblatt eine Messe gelesen wurde. Dazu wird es unter das Altartuch, ohne Wissen des Priesters, gelegt.