der Monat Mai

 

 

Der Mai ist mit 31 Tagen der fünfte Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender.

Seinen alten Namen es gibt vielfältige Auslegungen für den Monatnamen Mai

1.Er wurde nach der römischen Göttin der Erde, Maia (das bedeutet Mütterchen), benannt.

 2. Der Mai hat seinen Namen von der Erd- und Wachstumskönigin Maria. Sie wurde von den Griechen auch Mütterchen oder Amme genannt.

3. Ein weiterer Namenspate ist der Göttervater Iuppiter Maius, der Gebieter über Blitz, Donner, Regen und Sonnenschein, der Wachstum bringende.

4. Mai ist germanisch und bedeutet jung (junges Mädchen - Maid);

5.  Mojemamoth (altgermanisch), altdeutsch Wunni- oder Winnimanoth = Weidemond oder Weidemonat (Winnemond, das Vieh kommt auf die Weide),

6. Aufgrund der warmen Temperaturen und der wieder erwachten Natur erhielt er von Karl dem Großen die Bezeichnung "Wonnemonat".

7.  Mei, Marienmonat und Marienmond; die alten Goten nannten den Mai winja für Weide, Futter; lateinisch: Maius.

Sonstige alte Bezeichnungen: Blütenmonat, Blumenmond, Weidemond , Hochzeitsmonat und Walpurgismonat

 

Doch auf wirklich warme Tage und Nächte kann man sich nach alter Überlieferung erst ab Mitte Mai verlassen. Denn ab dem 11. Mai kommt in vielen Jahren mit den Eisheiligen noch einmal kurz der Winter zurück.

Vom 11. bis 15. Mai folgen die Namenstage der folgenden Heiligen: Mamertus , Pankratius , Servatius , Bonifatius und Sophie (der Tag wird auch als „Kalte Sofie“ bezeichnet. Und bei uns zuhause sagte man am 16. Nepomuk gibt auch noch einen Duck

An diesen Tagen fallen die Temperaturen besonders in der Nacht leicht noch einmal unter null Grad. Daher pflanzt man die Sommerblumen auch erst nach den Eisheiligen nach draußen.

Text © Medienwerkstatt Mühlacker www.wissenskarten.de

 

Die Eigenarten des Monat Mai

Der Mai, uns also seit Alters her als Wonne-, Liebes- und Blumenmonat bekannt, weckt in jedem erneut die Lebensgeister. Außerdem ist der Mai der Muttergottes geweiht, und er ist der Pfingstmonat, in dem die katholische Kirche »Geburtstag« hat. Im übrigen ist jetzt des Bauern Scheune leer. Die Vorräte neigen sich dem Ende, die neue Ernte liegt noch in der Ungewissen Zukunft, und die schwere Arbeit in Wiese und Feld hat schon lange begonnen. Man wünscht sich den Mai eher trübe und nass als trocken, ja, sogar kühl darf es mal sein, denn das ist bestes »wachse Wetter«. Kühle Tage im Mai kommen mit Sicherheit, obwohl die Sonne sommerliche Temperaturen auf dem Festland erzeugen kann, denn das nördliche Meer hat sich noch nicht genug aufgeheizt. Wenn Winde aus nördlichen Richtungen kommen, merkt man, dass man die Sommersachen noch nicht anziehen kann. Erkältungen im Wonnemonat sind häufige Folgen schlechter Wetterbeobachtung und Anpassung.

 Typische Wetterregeln für den Mai sind:

Mai ohne Regen, fehlt's allerwegen, Gewitter im Mai, schreit der Bauer juchhei.
Mai warm und trocken, lässt alles Wachstum stocken, Mai kühl und nass, flüllt des Bauern
Scheun und Fass.
Der Mai bringt Blumen dem Gesichte, aber dem Magen keine Früchte.
Regen im Mai bringt Wohlstand und Heu.
Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken, ist er aber feucht und kühl, gibt es Frucht' und Futter viel.