Märzenbecher Foto © Don Fröhlich

 

der Monat März sein Ursprung

Der März ist nach unserem heute gültigen gregorianischen Kalender der dritte Monat des Jahres und umfasst 31 Tage.

Im römischen Jahr war der März „mensis martius“ der erste Monat des Jahres, der nach Mars, dem Gott des Krieges und des Wetters Martius , benannt wurde. Der März ist der Monat des Kampfes und des Umbruchs in der Natur und der Frühling wird über den Winter siegen. 

Die Tagundnachtgleiche und damit der Beginn des Frühlings fällt auf den 20. oder 21. März. Im März werden Frühlingsfeste wie Lätare (dritter Sonntag vor Ostern) gefeiert, die neben christlichen Bezügen auch die Vertreibung des Winters versinnbildlichen.

In Irland feiert man am 17. März das Fest des Schutzpatrons, des heiligen Patrick. Auch das jüdische Purimfest findet normalerweise im März statt.

In den alten deutschen Bezeichnungen wie Lenzing oder Lenzmonat findet sich sprachlich noch ein Hinweis auf die nahende Jahreszeit Frühling. Das Wort leitet sich nämlich von dem althochdeutschen Begriff „lenso“ ab, was so viel bedeutet wie „zu lang“ - wegen der jetzt wieder länger werdenden Tage.

Der Monat März fängt mit demselben Wochentag wie der November und in Nicht-Schaltjahren auch wie der Februar

Text © Medienwerkstatt Mühlacker www.wissenskarten.de

Erich Kästner der März

Sonne lag krank im Bett.
Sitzt nun am Ofen.
Liest, was gewesen ist.
Liest Katastrophen.

Springflut und Havarie,
Sturm und Lawinen, -
gibt es denn niemals Ruh
drunten bei ihnen.

Schaut den Kalender an.
Steht drauf: " Es werde!"
Greift nach dem Opernglas.
Blickt auf die Erde.

Schnee vom vergangenen Jahr
blieb nicht der gleiche.
Liegt wie ein Bettbezug
klein auf der Bleiche.

Winter macht Inventur.
Will sich verändern.
Schrieb auf ein Angebot
aus anderen Ländern.

Mustert im Fortgehn noch
Weiden und Erlen.
Kätzchen blühn silbergrau.
Schimmern wie Perlen.

In Baum und Krume regt
sich's allenthalben.
Radio meldet schon
Störche und Schwalben.

Schneeglöckchen ahnen nun,
was sie bedeuten.
Wenn Du die Augen schließt,
hörst Du sie läuten

 

Wetter und Bauernregeln

3. Kunigund macht warm von unt'

17. Friert's an St. Gertrud, währt der Winter noch zwei Wochen
St. Gertrud sonnig, wird's dem Gärtner wonnig

19. Ist's am Josefstag schön, kann's nur gut weitergehen

21. St. Benedikt den Garten schmückt
willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe an St. Benedikt 

25. Wenn Maria sich verkündet, Storch und Schwalbe heimwärts findet

 

Schneeglöckchen

Foto © Luisa Kaden