"Die Vögel"

In der Sage und Geschichte des deutschen Volkes wird der Rabe häufiger erwähnt als irgendein anderer Vogel. In Bilderbüchern und Märchen wird der Rabe gerne mit Hexen und Zauberern in Verbindung gebracht.

Genauso so oft zeigt man  im sie  Film, da werden die Krähen als Sinnbild des Unheimlichen, als Ratgeber, als Schicksalsbote, als ruhige aber finstere Macht . Auch in den Büchern der "Schwarzen Geschichten" sind sie derartig erwähnt.

Der Rabe galt zwar als Vorbote des Todes, der Krankheit und Unglück brachte. Konnte aber auch hilfreich dabei sein, gestohlenes Eigentum wiederzufinden.

Über die Raben behauptete man auch, dass mit ihrem erscheinen, bald eine Schlechtwetterfront heranrücken würde.

England

Nach einer alten Legende, die jeder Brite in der Schule lernt, zieht gewaltiges Unheil auf, wenn den Raben mit den altväterlich klingenden Namen Gwyllum, Thor, Branwen, Hugine, Munin und Baldrick etwas zustößt. Sollten sie aus dem Tower verschwinden, so lautet die Prophezeiung, wird nicht nur dessen mächtiger Weißer Turm zerbrechen, sondern auch die ganze schöne Monarchie.

Niemand könne das Land erobern, so verspricht eine alte Rabensage aus den Zeiten der Kelten, solange die Ruhe des Bran nicht gestört wird. Dieser Kriegsgott soll in Gestalt eines Raben erschienen sein. Jahrhunderte später verfügte Karl II., der 1660 nach dem Tod Oliver Cromwells die Königswürde wiederhergestellt hatte, dass zum Schutz des Throns stets mindestens sechs Raben im Tower zu leben haben.

Zu den Vögeln hatte der Mensch schon immer ein ambivalentes Verhältnis. Er hat sie zum Teil als Götter verehrt. Denken wir nur an den Seelenvogel der uns in der mittleren Steinzeit schon als Felsenzeichnung begegnet, und an die Darstellungen der Vogelgötter im alten Ägypten; und auch von den Griechen sind uns derartige Seelenvögel überliefert.

 Im Christentum und auch im Islam schließlich sind die Engel als Vogelmenschen dargestellt und der Heilige Geist als weiße Taube. Aber auch als Unglücksboten sind uns aus der germanischen Mythologie Vögel bekannt. Der Ruf des Käuzchens gilt noch heute als unheilvoll.

 

So spielen viele Vogelarten  in der Mythologie eine großr Rolle, vom Adler bis zum Sperling. Vögel erscheinen in viele Redensarten: Jemand stinkt wie ein Wiedehopf oder ist zänkisch wie eine Meise oder ist einfach ein Gimpel, wenn er jedem auf den Leim geht (gemeint hier der Vogelleim). Gestisch kann man ihm einen Vogel zeigen. In den Künsten tauchen zahlreiche Vogelarten auf, um nur Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen zu nennen.

 

Laut einer (europäischen/deutschen) Sage, wurden einst zwei Männer hingerichtet, die man beschuldigte als Werwölfe durchs Land gezogen zu sein. Sie wurden von einem kleinen Jungen begleitet, den der Teufel immer, wenn die Männer in Wolfsgestalt über einen Menschen herfielen, in einen Raben verwandelte.

 

Die Gottheit der Rabenkrähe oder der gesegnete Rabe, spielte eine wichtige Rolle im keltischen Glauben. Sie stand für Krieg, Fruchtbarkeit und Prophezeiung.

Der Rabe des Krieges, die Göttin Badb, repräsentiert Krieg und Blutvergießen und war von schlechten Vorzeichen begleitet. Morrigan, Bran and Lug, keltische Götter, wurden in Verbindung mit Raben genannt. Als die letzten die verzauberte Raben besaßen.

 

Ähnliche wie die beiden Raben des Odin (germanischer Götterkönig), die immer auf dessen Schultern saßen In der Edda wird mehr über die beiden Raben berichtet: ihre Namen waren Hugin und Munin, Hugin stand dabei sinnbildlich für den Gedanken bzw. das Denken, Munin für die Erinnerung bzw. das Gedächnis (Snorra-Edda Kap.25 der Grylfaginning).

Die Raben begleiteten Odin stets. Morgens schickte er sie aus, um Erkundigungen über die Geschehnisse in der Welt einzuholen. Abends kehrten sie zurück und flüsterten ihm ihre Beobachtungen ins Ohr. Als alles sehende "Spione" machten sie Odin also zum alles überblickenden Gott.

Nach einer indianischen Legende, soll es einen Häuptling gegeben haben, der die Künste der Verwandlung beherrscht habenhttp://www.vincentraven.ch/myth ologie_rabe.htm

 

http://rabe.heiderich.org/index.php?fuseaction=raben.mythologie

In der römischen Mythologie

 war der Rabe einst weiß wie ein Schwan und galt als Bote des Sonnengottes Apollo. Außerdem war er ein Attribut der Athena, des Kronos und des Aescualpius. Er galt als Symbol der Fruchtbarkeit und war aus diesem Grund auf Hochzeiten sehr erwünscht.

Eines Tages aber erzählte ein Rabe Apollo, das Coronis, eine thessalianische Nymphe, die er leidenschaftlich liebte, nicht treu sei. Darauf erschoss Apollo die Nymphe mit einem Pfeil. Aber er hasste den Boten so sehr, dass er sein Gefieder schwarz wie Kohle werden ließ.

Göttinnen und Götter pflegten sich in Vögel zu verwandeln

Aber auch den Riesen war diese Gabe eigen

In vielen Kulturkreisen sind mythologische Vögel anzutreffen. Erwähnt seien etwa Phönix, Greif,Ziz (Jüdisch), Roch (Arabisch), Feng (Chinesisch) oder Garuda (Indonesisch).

Garuda (altindisch garut „Flügel“)

 

In der indischen Mythologie

der Fürst der Vögel, Feind der Schlangen und glühendster Verehrer von Vishnu, dem er als Tragtier (vahana, „Fahrzeug“) dient. Sein anthropomorpher Körper ist golden und hat Kopf, Flügel und Krallen eines Adlers. Garuda hat man schon als Sonnensymbol gedeutet. Im Buddhismus sind die Garudas göttliche Vogelwesen, Gautama soll in einer früheren Geburt ein Garuda-König gewesen sein. Der schlangenvertilgende, dämonenfeindliche Vogel findet sich in Tibet unter dem Namen Khyun (K'yun), er hat neben seiner Beziehung zur Sonne auch eine zur Gewitterwolke

 

Daneben seien die Harpyien der griechischen Sagenwelt sowie Wotans Begleiter, die Raben Hugin und Munin, genannt.

 

Spätestens als der Film von Alfred  in den Kinos zu sehen war

Wurden viele wieder darauf Aufmerksam wie die Vögel auch uns Schrecken und Angst einjagen können die einen brauchen sie zum Heil und die anderen verdammen Sie.

 

Kurzbeschreibung des Films die Vögel von A.  Hitchcock:

(1963)ls die schöne, verwöhnte Melanie Daniels (Tippi Hedren) dem begehrten Junggesellen Mitch Brenner (Rod Taylor) in die Kleinstadt Bodega Bay folgt, wird sie unerklärlicherweise von einer Möwe angegriffen. Doch dieser Akt der Aggression bleibt leider kein Einzelfall: bald schon suchen tausende von Vögeln die Stadt heim und greifen jeden an, der sich ins Freie wagt. Mitch und Melanie müssen gegen die tödliche Macht einer unkontrollierbaren Naturgewalt, für die es scheinbar keine Erklärung gibt, um ihr Leben kämpfen... / "Marnie" (1964): Marnie Edgar (Tippi Hedren) sieht zwar aus wie ein blonder Engel, hat aber einen kleinen Schönheitsfehler: Sie plündert die Tresore ihrer Arbeitgeber. Bis sie eines Tages an Mark Rutland (Sean Connery) gerät, der sie nicht feuert, sondern heiratet. Nach und nach erkennt er, dass hinter ihren Diebstählen mehr steckt - und deckt ein furchtbares Geheimnis ihrer Vergangenheit auf.